Explosion des Zusatz - Akku unterm Fahrersitz

Im Dienstfahrzeug KI - LX 164, ein VW-Hochbus mit Werkstatteinrichtung, ist unter dem Fahrersitz ein zusätzlicher Akku platziert. Die erforderlichen Geräte, Handlampe und Gasschnüffler werden darüber versorgt, Laden bzw. Ladungserhaltung. Während der Fahrt mit diesem Fahrzeug gab es in dem Akku eine Explosion der entstandenen Gase. Wie es zu diesem Unfall kam war bisher ungeklärt. Keiner wollte sich irgendwie mit einer Aussage festlegen. Ich habe im Mai 2004 bei der Fa. Hoppecke einen Seminar über Batterietechnik teilgenommen und danach habe ich mich langfristig damit beschäftigt die Unfallursache herauszufinden. Die Tipps und Hinweise vom Lehrgangsleiter sind dabei sehr hilfreich gewesen.
Durch Standby, auch übers Wochenende, hatte der Zusatzakku am Montagmorgen nur noch 3V Spannung. Diese Spannung erschien mir zu klein, doch einige andere Messungen ergaben ähnliche Werte. Am Montagmorgen jeder Woche kommt es zu einer extremen Belastung des Akkus. Durch diese Belastung kochte der Akku richtig aus und die entstandenen Gase sammelten sich unter dem Fahrersitz.
Die Frage warum es eine Explosion gab, beantwortete mir ein Mitarbeiter der Fa. Hoppecke: Bei der Herstellung werden die einzelnen Bleiplatten miteinander verlötet. Unter tausend Akkus kann es vorkommen, dass an einer Platte die Lötstelle nicht ganz einwandfrei ist. Durch die Belastung kommt es zur Rissbildung am Übergang von der Platte zur Lötfahne sind bei extremen Strömen an dieser Stelle eine Funkenbildung möglich.

Auf der Bildvergrößerung sieht man linken Pfeil die Lötbrücke nur ein wenig angehoben aber noch in Ordnung. Am rechten Pfeil ist diese nicht mehr vorhanden. Hier wird ein Funke die Explosion ausgelöst haben und die Lötbrücke wurde weggesprengt.
Leider hat der Unfall meinem Gehör sehr geschadet. Ein deutlicher Hörverlust ist die Folge.
Die Berufsgenossenschaft hat keine Kosten für Hörgeräte übernommen !!!